Taste the waste

„Taste the waste“ ist nicht nur ein toller Film, sondern eine ganze Bewegung mit einem Ziel: Stoppt die Lebensmittelverschwendung. Denn allein das Essen, das in Europa auf dem Müll landet, könnte die Hungernden der Welt gleich zweimal ernähren. Die Methangase entscheidend reduzieren und natürlich eine Menge Geld sparen. Aber solange sich perverserweise das Wegschmeißen von Lebensmitteln rechnet, wird die Wirtschaft sich nicht ändern. Aber wir als Verbraucher können anfangen.

Valentin Thurn hat den Umgang mit Lebensmitteln international recherchiert und kommt zu haarsträubenden Ergebnissen. Jeder zweite Kopfsalat wird aussortiert, jedes fünfte Brot muss ungekauft entsorgt werden. Kartoffeln, die der offiziellen Norm nicht entsprechen, bleiben auf dem Feld liegen und kleine Schönheitsfehler entscheiden über ein Schicksal als Ladenhüter. In den Abfall-Containern der Supermärkte findet man überwältigende Mengen einwandfreier Nahrungsmittel, original verpackt, mit gültigem Mindesthaltbarkeitsdatum. Auf der Suche nach den Ursachen und Verantwortlichen deckt er ein weltweites System auf, an dem sich alle beteiligen.

Die Folgen reichen weit, denn die Auswirkungen auf das Weltklima sind verheerend. Die Landwirtschaft verschlingt riesige Mengen an Energie, Wasser, Dünger und Pestiziden, Regenwald wird für Weideflächen gerodet. Mehr als ein Drittel der Treibhausgase entsteht durch die Landwirtschaft. Nicht unbedeutend sind auch die Berge verrottender organischer Stoffe, denn das entstehende Methangas wirkt sich auf die Erderwärmung 25 Mal so stark aus wie Kohlendioxid.

Taste the Waste zeigt aber auch, dass ein weltweites Umdenken stattfindet und dass es Menschen gibt, die mit Ideenreichtum und Engagement diesem Irrsinn entgegen treten.
Hier geht es zum Portal zum Mitmachen und mit jeder Menge Informationen.

 

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Ein Kommentar zu “Taste the waste
  1. RitaAmberger sagt:

    Bis auf den Co2 Schmarrn und die Klimahysterie ist das ein super Artikel.

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