Fühlen ist gesund

Bild von Ben Kerckx auf Pixabay

Positive Gefühle wie Glück, Hoffnung, Zufriedenheit und newslichter lesen stärken das Immunsystem. Das haben Forschungen der Psychoneuroimmunologie bestätigt. Sie entdeckten biochemische Boten- und Signalstoffe, die als Mittler zwischen Körper, Seele und Immunsystem fungieren. Und so steht heute fest: Gefühle beginnen im Gehirn.

Dort lösen sie biochemische Kaskaden aus und steuern viel stärker unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit, als wir das bisher angenommen haben. Anette Dröge folgt in ihrem Buch „Fühlen ist gesund“ dieser Spur und ist sicher, Krankheit entsteht in dem Moment, wo es zu einer wiederholten und dauerhaften biochemischen Stressreaktion im Körper kommt. Negative Gefühle wie Angst, Sorgen, Kummer und Selbstzweifel führen zu einer nachweislichen Verminderung der Immunzellen.

Wenn wir diese Seelen-Botschaftemn entschlüsseln, gibt es Chancen auf tiefgreifende Heilung.  Wenn Körper, Seele und Immunsystem wieder in Balance kommen, können wir fühlend gesunden. Anette stellt so einen positiven und wohlwollenden Ansatz vor, wie mit unseren körperlichen Symptomen und Gefühlen im Alltag gesünder umgehen können. Oft anerzogene, über Jahre oder Jahrzehnte trainierte Ängste vor unserem Inneren sind auflösbar.

Das Buch ist in drei Teilen aufgebaut:

Im ersten Teil des Buches wird umfassend erklärt, wie Stress, erlernte Wertesysteme und alte Verletzungen auf die Gesundheit wirken.

Zitat: Ein gefühltes Gefühl dauert ungefähr fünf bis zehn Minuten, ein nicht gefühltes Gefühl kann ein Leben lang andauern.

Im zweiten, praxisorientierten Teil entwickelt die Autorin tieferes Verständnis für die Wahrhaftigkeit unserer Gefühlswelt, um die innere Notwendigkeit für Stress und Konflikte zu reduzieren. Dabei werden sehr wirksame Methoden vorgestellt, die es erleichtern, mit Symptomen und den dahinter liegenden Gefühlen in Kontakt zu kommen. Alle haben sich in der Praxis vielfach bewährt und sind im Alltag simpel anzuwenden.

Der dritte Teil des Buchs bietet eine ganz konkrete Unterstützung dabei, dich und deine Beschwerden besser zu verstehen. Eine Übersicht der seelischen Bedeutung von Organen und Körperteilen mit Selbstheilungsfragen zu dem jeweiligen Thema und eine Beschreibung der unterschiedlichen Symptome und deren seelische Bedeutung sind wie ein Lexikon leswenswert.

Abschließend stellt Anette Dröge exemplarisch einige Krankheits- oder besser Gesundheitsgeschichten vor, die sie selbst mit Patienten in ihrer Praxis erlebt hat: „Hier geht es mir vor allem darum, dir Mut zu machen und den Erkenntnisweg darzustellen, um dich anzuregen, noch genauer auf die leisen Stimmen aus deinem Inneren zu hören.“

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Zur Person: Anette Dröge, geb. 1965, greift in ihrer Arbeit auf ihre Erfahrung aus 25 Jahren eigener Praxistätigkeit in Berlin zurück. Sie ist Heilpraktikerin und absolvierte eine 5-jährige Psychotherapie-Ausbildung in Körperorientierter Psychotherapie am renommierten Pfad-Zentrum Berlin. Außerdem hat sie Weiterbildungen in Familienaufstellung und Gruppentherapie (bei Hymie Wise aus Irland). Mehr unter: anette-droege.de

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