Auf die Freiheit und ein Leben, das rockt

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„Ich erlaube mir und allen anderen unsere Freiheit. Und ich ermächtige mich, meine Wahrheit in Liebe auszusprechen – unabhängig von der Meinung anderer.“ – Anna Schumacher* Was ist ein gut gelebtes Leben? Was will ich erlebt, gefühlt, gehabt, gesagt und getan haben, wenn ich eines Tages diesen Körper verlasse? Habe ich überhaupt nennenswerten Einfluss auf die Entwicklungen? Oder passiert mein Leben mir einfach, und ich schaue dann mal, wie ich damit klar komme?

Die meisten Menschen glauben, dass sie entweder machtlos sind oder sich einfach nur genug anstrengen müssen, damit ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Meine Erfahrung ist, dass nichts davon der Wirklichkeit entspricht. Die Wahrheit ist genau das Gegenteil. Wie Innen, so Außen, ist die Zauberformel. Wer sich aufmacht, seine innere Welt zu erforschen, seine innere Mitte findet und diese Verbindung zu seiner wichtigsten Beziehung im Leben macht, der ist sicher geführt und gehalten, frei und sehr machtvoll. Erfüllung ist langfristig nur im eigenen Körper und im eigenen Bewusstsein zu finden, niemals im Außen, niemals durch einen anderen Menschen, durch beruflichen Erfolg oder im Konsum von Dingen. Und nichts ist gegen all das einzuwenden. Im Gegenteil. Wie herrlich, all das zu erleben. Doch wenn ich sie oder ihn oder DAS brauche, um erfüllt und glücklich zu sein, dann werde ich es nie wirklich sein. Denn Menschen und Dinge kommen und gehen. Und der Versuch sie festzuhalten, lässt uns verkrampfen, kämpfen, kontrollieren und schließlich erstarren. Wer jedoch erfüllt ist von sich selbst, kann niemals süchtig werden, etwas verlieren oder Trennung erleben. Denn alles ist ja schon da. Ja, ich weiß, das klingt für manch einen wie spiritueller kalter Kaffee. „Und wie soll ich nächsten Monat meine Kinder füttern und meine Miete bezahlen?!?! Was ist mit all dem Chaos da draußen in der Welt?!? Und in meinem Leben ….“

Diese Fragen sind valide. Du hast definitiv immer recht mit dem, was Du denkst. Und klar gibt es Dinge, die zu tun oder zu lösen sind. Die entscheidende Frage ist: Mit welchem mindset gehe ich an sie heran? Komme ich aus einer Haltung der Angst, Sorge und des Widerstandes und trete entschlossen oder unentschlossen an gegen die Widrigkeiten des Lebens? Wie sehr bin ich mental und emotional überhaupt offen für eine Lösung? Oder bin ich gar nicht wirklich da und stattdessen irgendwo in meinem widrigen Gedanken und Emotionen verloren? Oder bin ich ausgerichtet auf eine Lösung, geerdet in Zuversicht, Klarheit und in meinem Körper – sogar, wenn ich keine Ahnung habe, wie die Lösung aussehen könnte?

Ich habe gelernt, dass nichts zielführender, produktiver, friedfertiger und befriedigender ist, als die letzte Variante. Es geht dabei um die Erkenntnis, dass das Leben das ist, was ich denke, was es ist. Meine Gedanken, Gefühle und Worte haben die Macht, die Welten erschafft. Da draußen tanzt ein Universum von Gedanken. Und ich habe die Wahl, welche davon ich denke. Sobald ich die Wahl habe. Weil meine Bandbreite an möglichen Perspektiven größer wird. Weil ich gelernt habe, mein Emotionalsystem als Führungssystem zu nutzen. Weil ich meinen Verstand gelehrt habe, mir zu dienen und nicht umgekehrt. Und weil ich mich meiner inneren Mitte verpflichtet habe.

Die meisten Menschen – so ging es mir jahrzehntelang und in manchen Themen und Momenten auch heute noch – empfinden keine Wahl. Oder allerhöchstens eine von der Sorte „Tod oder Teufel“. Und dann fühlen wir uns hilflos und machtlos. Stell Dir vor, Du stehst vor einem riesigen Buffet mit allen Köstlichkeiten der Welt. Doch Du trägst eine Brille, die es Dir nur erlaubt hauptsächlich die Dinge wahrzunehmen, die Du überhaupt nicht oder weniger magst. Das, was Du besonders liebst, selbst wenn es direkt vor Dir auf dem Buffet steht, kannst Du durch diese Brille einfach nicht sehen. Und so steht immer wieder vor Dir, was Du nicht magst. Solange, bis Du Deine alte Brille abnimmst. Vielleicht setzt Du eine neue auf. Oder Du probierst mehrere. Oder Du lässt die Brillen irgendwann ganz weg. Je größer Deine Perspektive wird, um so leichter fällt es Dir zu überblicken, zu unterscheiden und zu wählen. Und jetzt wirst Du klarer darin, was Dir schmeckt und bekommt und was Du wählen willst. Und Du erlaubst es Dir. Schritt für Schritt. Und wie fühlst Du Dich damit? Genau! Du fühlst Dich Gut! Du sorgst für Dich. Du selbst. Das ist (Selbst)Liebe. Und das ist das, worum es letztendlich bei der Erfüllung und Erreichung unserer Bedürfnisse und Ziele geht: Wir wollen uns gut oder zumindest besser fühlen – oder mit anderen Worten: (in der) Liebe sein.

Ich entscheide nicht, wie die Welt sich dreht oder welche Brille mein Nachbar aufsetzt. Doch ich entscheide, was ich denke. Das ist meine Freiheit. Was ich gestern gedacht habe, erschuf mein Heute. Und was ich heute denke, erschafft mein Morgen. Jetzt. Und jeden einzelnen Moment. Worauf kommt es also an? Es kommt auf diesen Moment an. Er ist der einzige, den es gibt. Und es kommt darauf an, wie ich ihn wahrnehme und verbringe. Mit welchen Gedanken bin ich hier, denen die dazu passenden Gefühle in meinem Körper folgen? Und welches Morgen erschaffe ich mir – und uns – damit? Jetzt.

Start telling a better-feeling story about the things that are important to you. Do not write your story like a factual documentary, weighing all the pros and cons of your experience, but instead tell the uplifting, fanciful, magical story of the wonder of your own life and watch what happens. It will feel like magic as your life begins to transform right before your eyes, but it is not by magic. It is by the power of the Laws of the Universe and your deliberate alignment with those Laws.
– Abraham

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*In meine Artikel werde ich ab sofort, statt nur Zitate aus der Vergangenheit zu verwenden, immer wieder Worte aus dem Jetzt und von lebendigen, mutigen Menschen, mit denen ich arbeite, einbringen. Anna Schumacher lebt im Münsterland, ist Mutter zweier jugendlicher Söhne und unterstützt Menschen dabei in gesunden, kraftvollen und entspannten Körpern zu leben.

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6 Kommentare zu “Auf die Freiheit und ein Leben, das rockt
  1. Petra sagt:

    Wunderbar!Danke Claudia! und wie passend ist dann auch noch die heutige Lichtung: don’t fight- bring the light……lichtvolle Grüße!

  2. Anna Daskaloudi-Lampe sagt:

    Dieser Text ist voller klarer und reiner Worte. Ein liebevolles Bewußtsein für sich und das Jetzt entwickeln und sich erspüren und wahrnehmen – und dann einfach so sein, wie es einem guttut – das klingt nach einem schönen Leben. Danke für diese Inspiration liebe Claudia und auch danke an Anna. 🌸

  3. sylvia sagt:

    liebe claudia, danke für diese wundervollen klaren worte. wir haben die wahl, daran erinnert mich ein buch, was ich grad lese. „in der hölle tanzen“ von dr. e.eger, ist harter stoff, aber sehr beeindruckend. wie wir mit dem sind, was uns geschieht, macht den unterschied.
    herzensdanke sylvia
    p.s. der link ist nicht aktiviert zu deiner homepage.

  4. Viola sagt:

    Liebe Claudia,
    vielen DANK für diesen TIEF greifenden Text, dessen Inhalt mich im ähnlichen Vokabular in der Vergangenheit begleitete…Möchte damit auch sagen, dass die Pandemie in meinem Fall einige Vorteile brachte, denn die Einladung der Selbstreflektion wurde größer als vorher praktiziert…
    Heute Morgen tauchte nach meiner Meditation etwas sonderbares in Erscheinung: Eine innere Stimme/Gefühl sagte mir, “ dass alles GLEICH ist, und dass es kein NEUES gibt, dass alledem lediglich GEDANKENFÄRBUNGEN angehangen sind, und nehme ich die Farbe weg, so stehe ich dem ALTVERTRAUTEN gegenüber…“
    In DANKBARKEIT
    vIOLA

  5. Jumana Mattukat sagt:

    Ja, ja, ja, Deine Klarheit tut gut!!!Danke schön, liebe Claudia!!!

  6. Arnika sagt:

    Liebe Claudia,
    Ich bin ganz bei dir – danke für das Aussprechen dieser Klarheiten!
    Einen wunderschönen guten Tag uns allen!
    Arnika

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