Lichtung

Mir gefällt, dass in „Cloud Atlas“ der Blick auf uns Menschen und unseren Einfluss auf das Schicksal perspektivisch vielseitig ist. Man kann die Figuren des Films als Seelen sehen, die über die Zeit hinweg in verschiedene Körper schlüpfen; man kann sie aber auch als die Ausformungen eines genetischen Strangs lesen. Es geht im Prinzip eher darum, dass einer Haltung, die uns die Sinnlosigkeit unserer Existenz weiszumachen versucht, entgegen gesetzt wird: in all unserem Tun entsteht erst der Sinn der Welt, des Lebens. Jede, wirklich jede unserer Handlungen hat weitreichende Konsequenzen, vielleicht über unser eigenes Leben hinaus: diese Erkenntnis nimmt uns in die Verantwortung, aber zugleich schenkt sie uns einsamen Individuen auch ein Bewusstsein von Relevanz.“

Regisseur Tom Tykwer

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Ein Kommentar zu “Lichtung
  1. Heisterkamp sagt:

    oooch… ohne meine vorangehende Frage dazu?

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