TV-Tipp: Aufbruch in die Freiheit


Noch nicht so lange her und irgendwie immer wieder aktuell. 1971 auf dem Land: Erika Gerlach ist verzweifelt, als der Arzt feststellt: schwanger. Noch ein Baby? Die Frage wird ihre Ehe erschüttern und Erika vor folgenschwere Entscheidungen stellen.

Sie entscheidet sich nach einer langen und schmerzvollen Emanzipation für ein Lebensmodell, das 1971 höchst ungewöhnlich war. Mit ihrem Foto auf dem frisch gedruckten „stern“-Titel „Wir haben abgetrieben!“ unter dem Arm, erklärt sie ihrem Mann Kurt ihren Plan.

Noch heute stehen viele Eltern vor ganz ähnlichen Fragen: Wie können sie selbstbestimmt der Verantwortung für ihre Kinder gerecht werden? In diesem Sinne erzählt „Aufbruch in die Freiheit“ nicht nur vom Kampf der Frauenbewegung für eine straffreie Abtreibung in den 1970ern, sondern möchte auch einen Beitrag zur Debatte um Geschlechterbeziehungen und gesellschaftliche Machstrukturen in der Gegenwart anbieten.

Hier in der Mediathek bis zum 25.1.2019.

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