Tagebuch eines jungen Naturforschers

Dara McAnulty

„Ich war fünf, als bei mir das Asperger-Syndrom diagnostiziert wurde. Mit sieben wusste ich, dass ich anders bin als andere. Ich hatte mich daran gewöhnt, für mich zu sein und nicht in die Welt derer durchzudringen, die sich über Fußball oder Minecraft unterhielten. Dann begann die Phase des Mobbing. Und die Natur wurde für mich überlebenswichtig.“

Der junge Autor, Autist und Umweltschützer aus Nordirland Dara McAnulty (geboren 2004) erzählt von einem Jahr mit und in der Natur. Wenn Dara (irisch für »Eiche«) über Seeigel, Schmetterlinge, Eisvögel oder das Moos an den Bäumen schreibt, findet er eine ganz eigene, berührende Sprache. Das kraftvoll-poetische Tagebuch dieses ungewöhnlichen Teenagers wurde in England zum Lieblingsbuch der LeserInnen und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Unter anderem wurde er zum jüngsten Gewinner eines großen Literaturpreises, des Wainwright Prize for Nature Writing 2020 gekürt.

Dara schreibt aber nicht nur Prosa über seine tiefe Verbundenheit mit der Natur, sondern setzt sich auch für Umweltthemen ein und fordert Politiker auf, die dringend notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um Katastrophen abzuwenden. Er ist zu einem prominenten Mitglied der Generation von Aktivisten geworden, die auf einer globalen Bühne agieren, über eine große Fangemeinde in den sozialen Medien verfügen und Regierungen zur Rede stellen.

Dara McAnulty lebt mit seiner Familie und der Greyhoundhündin Rosie im County Down. Daras Geschwister und seine Mutter sind Autisten wie er. Hier in das Buch reinlesen. Und hier bestellen.

Danke für den Buchtipp von der begeisterten Leserin Sabine aus Hamburg!

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